Die Verwendung kindersicherer Mylar-Beutel für den Versand des Produkts ist unerlässlich, um die Sicherheit von Kindern zu gewährleisten. Sie schützen Kinder davor, Produkte zu konsumieren, die nicht für ihr Alter und ihren Gesundheitszustand geeignet sind. Gerade im heutigen Cannabis-Sektor trägt die Verpackung zum Schutz der Öffentlichkeit bei und schützt Unternehmen vor Klagen. Spezielle Verpackungen, die Kinder fernhalten, werden als kindersichere (CR) Mylar-Beutel bezeichnet. Diese gelten mittlerweile als Standard.
Es dient dazu, Kinder vom Zugriff auf die Produkte abzuhalten und die teuren Artikel frisch und wirksam zu halten. Bei Nichteinhaltung besteht ein hohes Risiko von Produktrückrufen, beispielsweise bei Fehlern in der Verpackung oder bei Aufklebern. Deshalb müssen Marken und Hersteller die Feinheiten verstehen. kindersichere Mylar-Beutel Dieser Leitfaden behandelt Folgendes:
Anders als herkömmliche, flexible Beutel aus dem Supermarktregal bestehen Mylar-Beutel nicht aus nur einem Material. Sie werden in mehreren Schichten hergestellt: Die oberste Schicht besteht aus PET-Kunststoff für den Druck. Darunter befindet sich eine Metallschicht, genannt VMPET oder Aluminium, die Licht und Luft vollständig abhält. Die letzte Schicht, die mit den Zutaten in Berührung kommt, ist eine unbedenkliche Kunststoffschicht, die schmilzt und den Beutel versiegelt. Diese Schicht ist allgemein als lebensmittelechtes PE bekannt.
Um zu verhindern, dass Kinder durch Anbeißen an den Inhalt der Verpackung gelangen, weist das Produkt eine definierte Dicke auf. Laut Mayland und Nevada sollte die Dicke flexibler Verpackungen mindestens 4 Mil betragen. Ein Sichtfenster sollte vorhanden sein, durch das Kunden das Produkt sehen können, ohne die Unversehrtheit der Verpackung zu beeinträchtigen. Spezielle Polymermischungen oder terpenspezifische Auskleidungen eignen sich ideal, um den Geruch flüchtiger organischer Verbindungen (VOCs) einzuschließen.
Um Kinder von diesen Taschen fernzuhalten, sind sie mit Reißverschlüssen ausgestattet, die zwei gleichzeitige Handgriffe erfordern: Zum Beispiel das Drücken und Ziehen des Reißverschlusses, um an den Inhalt zu gelangen. Dies stellt für Kinder mit eingeschränkter Feinmotorik eine Herausforderung dar.
Für die Kennzeichnung einer Verpackung als kindersicher gelten strenge Vorschriften. Gemäß 16 CFR 1700.20 muss der kindersichere Ziplock-Beutel einen strengen Test bestehen. Er darf von 85 % der Kinder zwischen 42 und 51 Monaten nicht in der Lage sein, den Beutel selbst nach Vorführung zu öffnen. Ebenso darf der Beutel nicht zu kompliziert zu öffnen sein. Bundesvorschriften fordern, dass 90 % der Erwachsenen zwischen 50 und 70 Jahren den Beutel innerhalb von 5 Minuten erfolgreich öffnen können (Senior-Adult Use Effectiveness, SAUE). Dies stellt sicher, dass der Patient, der das Produkt benötigt, es auch erreichen kann.
Bei Mehrwegprodukten sollte der Hersteller einen Sicherheitsmechanismus einbauen, der auch nach mehrmaligem Öffnen und Schließen einwandfrei funktioniert. Einige Bundesnormen und Landesvorschriften schreiben mittlerweile vor, dass im Handel erhältliche Verpackungen mindestens zwei separate Entriegelungsschritte aufweisen müssen. Dies gilt als wirksam, um neugierige Kleinkinder vor versehentlichem Kontakt mit dem Produkt zu schützen.
Um eine einheitliche Gestaltung von Mylar-Beuteln in der gesamten Branche zu gewährleisten, definiert ASTM D3475 die offizielle technische Terminologie für CR-Verpackungen. Die Verwendung dieser Terminologie ist bei der Einreichung von Anträgen bei den zuständigen Landesbehörden unerlässlich. Die bloße Behauptung, ein Beutel sei sicher, genügt nicht. Die Leistungsfähigkeit der Mylar-Beutel muss durch unabhängige Labore wie Perritt Laboratories nachgewiesen werden. Dies bestätigt, dass die jeweilige Beutelgröße den CPSC-Standards entspricht.
Um sicherzustellen, dass die Produkte in Mylar-Beuteln ihren ursprünglichen Zustand behalten, muss der Inhalt vollständig vor Licht geschützt werden. Lichteinwirkung kann Wirkstoffe wie THC in Cannabisprodukte zu einer weniger potenten Substanz namens CBN umwandeln. Mylar-Beutel sind zudem so konzipiert, dass sie eine minimale Sauerstoffdurchlässigkeit (OTR) und eine sehr geringe Wasserdampfdurchlässigkeit (WVTR) aufweisen. Dadurch wird das Austrocknen des Produkts und Schimmelbildung verhindert.
Um sicherzustellen, dass das Material im Beutel optimal geschützt bleibt, ist Geruchsdichtigkeit entscheidend. Hierfür benötigen Mylar-Beutel ein hochbarrierefähiges Verbundmaterial. Dieses schließt natürlich vorkommende, flüchtige Terpene ein und hält die Verpackung geruchsdicht. Bei fortschrittlichen Verpackungen wird die Luft im Beutel durch Stickstoff ersetzt, um eine inerte Atmosphäre zu schaffen und das Produkt frisch zu halten.
Es ist außerdem unerlässlich, dass alle Produkte, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen, aus FDA-zugelassenem Material wie PE-Beschichtung hergestellt sind. Dadurch wird verhindert, dass schädliche Chemikalien wie giftige Weichmacher oder Phthalate in die Produkte im Inneren eines Mylar-Beutels gelangen.
Die Verwendung zertifizierter kindersicherer Mylar-Beutel bietet Marken Sicherheit. Sie ermöglicht es Unternehmen, die Richtlinien des US-amerikanischen Gesetzes zur Verhütung von Vergiftungen durch Verpackungen (Poison Prevention Packaging Act, PPPA) einzuhalten. Insbesondere die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Hersteller von Mylar-Beuteln beinhaltet die Bereitstellung eines umfassenden, chargenspezifischen Analysezertifikats (CoA). Dieses dient als wichtiges Dokument, das Unternehmen vor rechtlichen Schritten im Rahmen staatlicher Prüfungen schützt.
Viele Bundesstaaten, darunter Kalifornien, Colorado und Maryland, schreiben gesetzlich vor, dass Verpackungen vollständig undurchsichtig sein müssen. Kinder dürfen den Inhalt der Verpackung nicht sehen können. Dies ermöglicht eine natürlichere Herstellung als die Verwendung von Glasbehältern.
Die Mylar-Beutel bieten ausreichend Platz für die vom Bundesstaat Kalifornien vorgeschriebenen Warnhinweise. Die Verordnung verlangt, dass die Warnung mindestens 20 % der gesamten Beuteloberfläche bedeckt. Zusätzlich müssen Aufreißstreifen oder Sollbruchstellen vorhanden sein, damit Verbraucher deutlich erkennen können, ob der Beutel manipuliert wurde.
Erfordernis | Kalifornien (DCC) | Michigan (CRA) | Maryland (MCA) |
Universelle Symbolgröße | Mindestens 0,5 x 0,5 Zoll | Mindestens 0,75 x 0,75 Zoll | Mindestens 0,5 x 0,5 Zoll |
THC-Gehaltsberichterstattung | mg pro Packung UND Portion | Auffälliges Frontpanel-Display | Gewichtsaufstellung aller Profile |
Mindestschriftgröße | Schriftart mit 6 Punkt | 8-Punkt-Schriftart | Schriftart mit 6 Punkt |
Opazität | Erforderlich für alle essbaren Produkte | Erforderlich für alle Einzelhandelsartikel | Obligatorisch schlicht und undurchsichtig |
Um die Einhaltung der meisten bundesstaatlichen Vorschriften zu gewährleisten, sollten die folgenden visuellen Einschränkungen für Verpackungen berücksichtigt werden. Die Vorschriften können jedoch von Bundesstaat zu Bundesstaat variieren.
Die Gewährleistung einer ansprechenden Warenpräsentation unter Einhaltung der strengen gesetzlichen Sicherheitsvorgaben stellt eine anspruchsvolle Aufgabe dar. Das Risiko von Verstößen ist hoch und kann schwerwiegende Folgen haben. Für die Herstellung von Mylar-Beuteln empfiehlt sich daher die Zusammenarbeit mit einem Experten wie ALL BLUE Packaging. Dieser garantiert nicht nur eine ästhetisch ansprechende Verpackung, sondern erfüllt auch die Anforderungen der Norm 16 CFR 1700. So ist sichergestellt, dass Ihr Produkt den gesetzlichen Bestimmungen entspricht, frisch bleibt und im Regal optimal präsentiert wird.
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Damit eine Mylar-Tasche kindersicher ist, muss sie das strenge bundesstaatliche Testprotokoll gemäß 16 CFR 1700.20 bestehen. Darin wird vorgeschrieben, dass die Gegenstände in der Mylar-Tasche für Kinder unter 5 Jahren unzugänglich und für Senioren im Alter von 50 bis 70 Jahren leicht zugänglich sein müssen.
Mylar-Beutel sind so konstruiert, dass sie UV-Licht und Sauerstoff von den THC-haltigen Produkten fernhalten. Entscheidend ist der mehrschichtige Aufbau, bei dem jede Schicht eine bestimmte Funktion erfüllt. Durch den Schutz vor Sauerstoff und Feuchtigkeit wird das flüchtige Terpentin eingeschlossen und die Verpackung geruchsdicht.
Die Antwort hängt von den jeweiligen Rechtsordnungen ab. Generell gilt jedoch: Nein. Solche Strategien locken Minderjährige an, da diese die Produkte für Süßigkeiten oder andere Leckereien halten könnten. Entscheidend ist, eine Verpackung zu gestalten, die Kinder von vornherein vom Zugriff abhält. Einige Bundesstaaten verbieten die Verwendung von echtem Obst, Süßigkeiten oder Snacks, während andere die Verwendung von Neonfarben untersagen und vorschreiben, dass die Tüte komplett blickdicht und neutral sein muss.